Philosophie

Hilfe zur Selbsthilfe – Interesse – Wertschätzen – Präsent sein – Sich einlassen

Welche Philosophie bestimmt wesentlich meine Arbeit? Es ist die meiner Haltung gegenüber dem Leben und jedem Menschen.

Sie ist für mich die wichtigste „Methode“. Haltung ist wie Erde, die eine Kastanie umgibt, sie „hält“, damit daraus ein Baum wächst. Sonne und Wasser lassen ihn dann schneller oder langsamer wachsen, ursächlich und wesentlich ist aber der „innere Halt“. Diese Haltung ist die Grundlage für eine Beziehung zum Klienten, die Coaching, Supervision und Beratung erst wirksam macht.

Diese Haltung drückt sich aus in meinem Interesse an einer „dichten Arbeitsbeziehung“ zu Ihnen. Ich will Sie kennenlernen, Sie verstehen, will mit Ihnen fühlen. Daraus ergeben sich meine Überzeugungen, meine Haltung, die den Prozess trägt:

  • „Hilfe zur Selbsthilfe“

Ich bin überzeugt, dass der Weg, auf dem ich Sie begleite, letztlich immer auf einen führt, auf dem Sie selbständig weitergehen können. Meine Begleitung sehe ich daher als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Ich bin davon überzeugt, dass Ihnen im Leben nur jene Aufgaben gestellt werden, die Sie ggf. mit anfänglicher Unterstützung auch selbst bewältigen können. Sie besitzen genau die Ressourcen, die man für Ihre Lebenthemen benötigen. Diese zu entdecken und einzusetzen ist gleichzeitig die Verantwortung für das und Freiheit im eigenen Leben. Nimmt man diese Verantwortung an, wird aus dem in jedem schlummernden Funken das lebendige Lebensfeuer.

Lassen Sie uns Ihre Ressourcen gemeinsam entdecken. Finden Sie so Ihre eigene, für sie passende Lösung, ihren eigenen Weg. Vertrauen Sie dem Leben, lassen Sie sich von ihm führen, nehmen Sie Ihre Freiheit, die Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen –  es werden Türen zum Leben sich öffnen, Sie werden Ressourcen finde, die vorher verborgen waren.

Finden wir gemeinsam den Mut, damit Sie sich der Führung des Lebens anvertrauen und damit Ihre Verantwortung für Ihr Leben übernehmen. Wagen Sie sich aus der „comfort zone“ in die Wachstumszone – immer wieder neu.

„One can choose to go back toward safety or forward toward growth. Growth must be chosen again and again; fear must be overcome again and again“.

― Abraham Maslow (1908 – 1970, US-amerikanisher Psychologe, Gründer der Humanistischen Psychologie)

Ich helfe Ihnen dabei, diesen ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Ich begleite Sie dabei mit direktem Feedback, ordnenden Fragen, Denkanstößen und kreativen Methoden. Gemeinsam entwickeln wir Ihre persönliche Lösung, die ihre ganze Person, ihre private Situation und ihr berufliches Umfeld berücksichtigt.

  • Interesse

Zuhören ist ein Ausdruck meines Interesses an Ihnen. Es ist mein Weg, Sie zu verstehen, mit Ihnen zu fühlen. Verstehen ist für mich wesentliche Grundlage, um Handlungsperspektiven zu entwickeln, die tragfähig sind. Deshalb ist es mir wichtig, Ihnen zuzuhören.

Über das anteilnehmende Zuhören will ich die Türen zu einem Raum mit vertrauensvoller Atmosphäre öffnen, in der offene Kommunikation und somit ein „Sich-Sehen“, „Sich-hören“ und damit ein und „Sich-Verstehen“ möglich wird.

Die Entscheidung, sich gegenseitig zu hören und zuzuhören, muss mit jeder Begegnung immer wieder neu und bewusst getroffen werden.

  • Wertschätzung

Eine wertschätzende Beziehung zum Klienten ist die Grundlage meiner Prozesse. Über das dadurch entstehende Vertrauen können Dinge offen und ehrlich benannt, offen ausgesproche werden „was anliegt“, auch wenn „schwer ansprechbare Themen“ besonders fordern.

So können Sie ihre aktuelle Situation aus neuen Blickwinkeln sehen und darüber neue An- und Einsichten gewinnn. Dinge beim anderen Namen genannt worde so oft „greifbarer“. Wertgeschätzt, kann angstfrei und versichert Neues leichter gedacht und Altes neu gefühlt und verstanden werden.

  • Präsent sein

Präsent sein meint „Hier und Jetzt“ zu sein. Nicht im Morgen, nicht im Gestern. Präsenz ist ein Geschenk, von Moment zu Moment. Nur im Augenblick kann man Fühlen. Um Mitfühlen zu können, muss man somit ebenfalls im Augenblick sein. Der Augenblick ist das Gefäß, aus dem das Wasser der Gefühle fließt. Werte füllen das Gefäß. Präsent sein bedeutet für mich, dem anderen ein Präsent, ein Geschenk zu sein. Man schenkt und wird gleichzeitig beschenkt. Präsent sein heißt, das Leben leben – es findet nur statt im Moment.

  • Sich einlassen

Aus meinem Hauptberuf in verantwortlicher Position kenne ich herausfordernde Situationen. Sie sind von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt („VUCA“).

Planung und Organisation erhöhen die Wahrscheinlichkeit und das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, zum angestrebten Ziel trotz „VUCA“ zu kommen. Eigentliche, nämlich innere Sicherheit erwächst allerdings nur im zunehmenden Vertrauen auf das Leben, sich auf seine Herausforderungen einzulassen auch ohne Garantie; also nicht ein Arbeiten „gegen“ sondern „mit“ VUCA:

Weg von der Versuchung oder dem Glauben, alles kontrollieren zu können, hin zu einem Loslassen im Vertrauen, dass in den Dingen selbst schon eine eigenständige Kraft steckt, die diese zu etwas Hilfreichem lenkt, so wie auch das Wasser in den Flüssen zielsicher ins Meer geführt wird ohne eigenes Zutun.

Paradoxerweise erzeugt das Streben nach Sicherheit selbst Unsicherheit, weil mit zunehmender Aufmerksamkeit auf die einen Seite (Sicherheit) auch die Bedeutung auf der anderen Seite (Unsicherheit) erhöht.

Etwas „im Risiko“ stehen zu lassen, es zuzulassen, es zu lassen, ganz gelassen, kann umgekehrt ein Gefühl der Sicherheit erzeugen, aus dem gleichen paradoxen Grund. Sicherheit durch Zulassen von Unsicherheit.

Dieses Vertrauen übe ich in meinem Beruf und im Privaten. VUCA ermöglicht es allen Menschen, ebenfalls dieses Vertrauen zu üben, Loslassen zu üben, indem man „Sich-auf-etwas-einlässt“. Sich-Einlassen ist die Voraussetzung, loslassen zu können, umgekehrt muss man aber auch loslassen können, um sich auf etwas einzulassen. Loslassen als Übung, dem Leben zu vertrauen und letztlich sich dem Leben anzuvertrauen.

Mit Menschen in Kontakt zu kommen, mich auf sie einzulassen, sie in ihrem Mensch-Sein zu begreifen, zu schätzen und ein Stück Weg in Ihrem Mensch-Werden zu erfahren,  wenn sie oszillieren zwischen Dürfen und Nicht-Dürfen, Wollen und Nicht-Wollen, Hoffen und Verzagen, Denken und Fühlen ist für mich Weg und Ziel, Freude und Ansporn zugleich: Freude, eine Entwicklung miterleben und Ansporn, dabei ein präsenter Begleiter sein zu dürfen.

Finden Sie Ihren Weg.

Finden Sie Ihren Sinn.

Erkennen Sie den Weg dorthin als Ziel.

Ich begleite Sie gerne auf dieser Entdeckungsreise.